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Rasenkrankheiten · AustroGreen Power Fachwissen

Schneeschimmel im Rasen – Microdochium nivale früh erkennen

Schneeschimmel wird durch den Pilz Microdochium nivale verursacht. Der Erreger kann sowohl unter Schneedecke als auch bei kühler, feuchter Witterung ohne Schnee aktiv werden. Typisch sind rundliche rosabraune bis kupferfarbene Schadstellen, verfilzte Gräser und bei hoher Feuchtigkeit teilweise sichtbares weißliches bis rosafarbenes Myzel.

Entscheidend: Schneeschimmel benötigt keine geschlossene Schneedecke. Tritt die Erkrankung ohne Schnee bei kühlem, feuchtem Wetter auf, wird sie häufig als Microdochium Patch bezeichnet. Unter Schneedecke kann derselbe Erreger das als Pink Snow Mold bezeichnete Krankheitsbild verursachen.
Typischer Zeitraum Herbst bis Frühjahr – besonders bei kühler, feuchter Witterung
Besonders betroffen Poa annua, Agrostis, Lolium perenne und intensiv gepflegte Flächen
Hauptrisiko Kühle Temperaturen, lange Blattnässe, Schatten und schlechte Drainage
Wichtigste Maßnahme Blattnässe verkürzen und Standortbedingungen gezielt verbessern
Schneeschimmel kompakt

Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick

Erreger Microdochium nivale
Krankheitsform Microdochium Patch ohne Schnee · Pink Snow Mold unter Schnee
Erstes Schadbild Rosabraune, kupferfarbene oder hellbraune Flecken
Typische Gräser Poa annua, Agrostis spp. und Lolium perenne
Myzel Bei Feuchtigkeit weißlich bis rosa und flaumig
Ausbreitung Einzelne Flecken können zusammenwachsen
Hochrisiko Kühle, feuchte und lang anhaltend bedeckte Wetterlagen
Diagnose Schadbild, Witterung, Blattnässe und Myzel gemeinsam prüfen
Schnelle Orientierung

Passt das Schadbild zu Schneeschimmel?

Besonders aussagekräftig ist die Kombination aus kühler, feuchter Witterung, rosabraunen bis kupferfarbenen Flecken, verfilzten Gräsern und möglichem weißlich-rosa Myzel.

Merkmal 1 Rosabraune oder kupferfarbene Flecken?

Typisch sind kleine rundliche bis unregelmäßige Flecken, die rosa, rotbraun, bronzefarben oder kupferfarben erscheinen können.

Merkmal 2 Grashalme verfilzt oder verklebt?

Befallene Blätter können zusammenfallen, verkleben, verfilzen und später beige bis braun eintrocknen.

Merkmal 3 Weißliches oder rosa Myzel sichtbar?

Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann an aktiven Befallsstellen weißliches bis rosafarbenes Myzel sichtbar werden.

Schadbild richtig lesen

So erkennen Sie Schneeschimmel im Rasen

Kleine rundliche Flecken

Zu Beginn entstehen häufig kleine rundliche oder unregelmäßige Schadstellen. Sie können rosa, rotbraun, kupferfarben, bronzefarben oder hellbraun wirken.

Flecken können zusammenwachsen

Bei länger anhaltenden günstigen Bedingungen können sich einzelne Befallsstellen vergrößern und miteinander verbinden. Dadurch entstehen größere geschädigte Bereiche.

Weißliches bis rosafarbenes Myzel

Bei nasser Grasnarbe, hoher Luftfeuchtigkeit und bedeckter Witterung kann an aktiven Flecken weißliches bis rosafarbenes Myzel auftreten.

Regeneration aus der Mitte möglich

Bei älteren Befallsstellen kann sich die Mitte bereits wieder erholen, während am äußeren Rand noch verfärbtes oder abgestorbenes Pflanzengewebe sichtbar bleibt.

Details zur sicheren Einordnung

Schneeschimmel genauer verstehen

Braucht Schneeschimmel zwingend eine Schneedecke?

Nein. Microdochium nivale kann auch ohne Schnee eine Rasenkrankheit verursachen. Diese Form wird häufig als Microdochium Patch oder Fusarium Patch bezeichnet.

Unter länger liegender Schneedecke kann derselbe Erreger das Krankheitsbild Pink Snow Mold verursachen.

Bei welchen Temperaturen ist Schneeschimmel besonders kritisch?

Microdochium nivale bevorzugt kühle und feuchte Bedingungen. Besonders kritisch sind länger anhaltende Wetterperioden mit niedrigen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und langsamer Abtrocknung der Grasnarbe.

Kühle Temperaturen

Temperaturen etwa zwischen dem Gefrierpunkt und ungefähr 10 °C können zusammen mit hoher Feuchtigkeit sehr günstige Krankheitsbedingungen schaffen.

Lange Blattnässe

Regen, Tau, Nebel, feuchte Schneedecken und bedeckte Wetterlagen können die Blattnässe deutlich verlängern.

Entscheidend ist die Kombination: Kühle Temperaturen allein verursachen keinen Schneeschimmel. Besonders kritisch sind Kühle und lang anhaltende Blattnässe gemeinsam.
Warum ist lange Blattnässe bei Microdochium so wichtig?

Microdochium nivale entwickelt sich besonders unter kühlen und feuchten Bedingungen. Lange Blattnässe begünstigt Infektion und Weiterentwicklung vorhandener Befallsstellen.

Tau, Niederschläge, Nebel, Schatten, schlechte Luftbewegung, Staunässe und langsam abtrocknende Bestände können die Feuchtdauer auf den Blättern verlängern und damit den Krankheitsdruck erhöhen.

Welche Rasengräser sind besonders gefährdet?

Grundsätzlich können viele kühl-seasonale Rasengräser befallen werden. Besonders relevant sind Einjähriges Rispengras (Poa annua), Straußgräser (Agrostis) und Deutsches Weidelgras (Lolium perenne).

Besonders problematisch kann die Erkrankung auf intensiv gepflegten Golfgreens, Tees, Fairways und Sportrasenflächen werden.

Wo überdauert Microdochium nivale?

Der Erreger kann in abgestorbenem Pflanzenmaterial, Rasenfilz, Laub und Boden überdauern. Treffen später wieder günstige Umweltbedingungen auf einen anfälligen Grasbestand, kann die Krankheit erneut aktiv werden.

Kann Schneeschimmel über Pflegegeräte verbreitet werden?

Infektiöses Material kann innerhalb einer nassen Rasenfläche über Pflanzenreste, Wasser, Mähgeräte, Reifen, Schuhe und andere Pflegegeräte verlagert werden.

Aktiv befallene und nasse Bereiche sollten deshalb möglichst nicht unnötig befahren oder intensiv mechanisch bearbeitet werden.

Bei Befall richtig handeln

Was tun bei Schneeschimmel?

Schadbild beurteilen

Fleckenfarbe, Myzel, Feuchtigkeit, Witterungsverlauf und Geschwindigkeit der Ausbreitung gemeinsam beurteilen.

Blattnässe reduzieren

Zusätzliche lange Feuchtphasen möglichst vermeiden und Bedingungen schaffen, unter denen die Grasnarbe schneller abtrocknen kann.

Wasserführung kontrollieren

Staunässe, Bodenverdichtung, schlecht versickernde Bereiche und Oberflächenwasser prüfen und langfristig verbessern.

Nasse Befallsbereiche schonen

Aktiv befallene Flächen möglichst nicht unnötig befahren, intensiv mähen oder aggressiv mechanisch bearbeiten.

Nährstoffversorgung prüfen

Übermäßige und sehr späte Stickstoffgaben vermeiden. Die Nährstoffversorgung sollte gleichmäßig und bedarfsgerecht erfolgen.

Regeneration beobachten

Nach Ende des Krankheitsdrucks können viele Bestände bei steigenden Temperaturen und aktivem Wachstum wieder austreiben.

Weitere Maßnahmen anzeigen

Nasse Befallsbereiche schonen

Aktiv befallene Flächen möglichst nicht unnötig befahren, intensiv mähen oder aggressiv mechanisch bearbeiten.

Nährstoffversorgung prüfen

Übermäßige und sehr späte Stickstoffgaben vermeiden. Die Nährstoffversorgung sollte gleichmäßig und bedarfsgerecht erfolgen.

Regeneration beobachten

Nach Ende des Krankheitsdrucks können viele Bestände bei steigenden Temperaturen und aktivem Wachstum wieder austreiben.

Krankheitsdruck reduzieren

Schneeschimmel im Rasen gezielt vorbeugen

Blattnässe verkürzen

Lange Feuchtphasen möglichst vermeiden. Bewässerung, Luftbewegung und Abtrocknung der Grasnarbe regelmäßig kontrollieren.

Drainage verbessern

Staunässe, Bodenverdichtung und schlecht versickernde Bereiche erhöhen das Risiko und sollten nach Möglichkeit fachgerecht verbessert werden.

Stickstoff bedarfsgerecht einsetzen

Übermäßige späte Stickstoffgaben und unnötig weiches Wachstum vermeiden. Ziel ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung.

Rasenfilz kontrollieren

Übermäßiger Filz kann Feuchtigkeit lange halten. Vertikutieren, Striegeln, Aerifizieren und Besanden sollten bedarfsgerecht eingesetzt werden.

Laub und Pflanzenreste entfernen

Länger liegendes Laub behindert Luftbewegung und Abtrocknung. Die Grasnarbe sollte vor dem Winter möglichst frei von dichten organischen Auflagen sein.

Schattenbereiche beachten

Schattige Flächen trocknen häufig langsamer ab und können dadurch ein erhöhtes Microdochium-Risiko aufweisen.

Weitere Maßnahmen anzeigen

Rasenfilz kontrollieren

Übermäßiger Filz kann Feuchtigkeit lange halten. Vertikutieren, Striegeln, Aerifizieren und Besanden sollten bedarfsgerecht eingesetzt werden.

Laub und Pflanzenreste entfernen

Länger liegendes Laub behindert Luftbewegung und Abtrocknung. Die Grasnarbe sollte vor dem Winter möglichst frei von dichten organischen Auflagen sein.

Schattenbereiche beachten

Schattige Flächen trocknen häufig langsamer ab und können dadurch ein erhöhtes Microdochium-Risiko aufweisen.

Häufige Fehlentscheidungen

Typische Fehler bei Schneeschimmel

Schneeschimmel nur mit Schnee verbinden

Microdochium nivale kann auch ohne Schneedecke bei kühler, feuchter Witterung aktiv werden.

Typhula und Microdochium gleichsetzen

Typhula-Fäule ist ein eigenständiges Krankheitsbild mit anderen diagnostischen Merkmalen und Bedingungen.

Spät stark mit Stickstoff düngen

Übermäßig hohe Stickstoffgaben können sehr weiches, üppiges Wachstum fördern und den Krankheitsdruck erhöhen.

Laub und Pflanzenreste liegen lassen

Organische Auflagen halten Feuchtigkeit länger in der Grasnarbe und können die Abtrocknung deutlich verzögern.

Nasse Befallsflächen intensiv bearbeiten

Mäher und andere Pflegegeräte können infektiöses Material innerhalb der Rasenfläche weiterverlagern.

Pflanzenschutz ohne Zulassungsprüfung

In Österreich muss jede konkrete Anwendung durch die aktuell gültige Zulassung im Pflanzenschutzmittelregister des BAES abgedeckt sein.

Behandlung und Regeneration

Weitere wichtige Informationen

Pflanzenschutz bei Schneeschimmel in Österreich

Pflanzenschutzmittel dürfen in Österreich ausschließlich entsprechend ihrer aktuell gültigen Zulassung eingesetzt werden. Maßgeblich ist das Pflanzenschutzmittelregister des Bundesamtes für Ernährungssicherheit – BAES.

Kultur beziehungsweise Kulturgruppe, Schadorganismus, Einsatzbereich, Aufwandmenge, Anwendungszeitpunkt und sämtliche Auflagen müssen zur konkreten Zulassung passen. Eine pauschale Empfehlung einzelner Produkte oder Wirkstoffe ist deshalb nicht fachgerecht.

Besonders auf professionellen Sport- und Golfanlagen sollte vor einer Pflanzenschutzentscheidung möglichst eine belastbare Diagnose des Krankheitsbildes vorliegen.

Wie regeneriert sich der Rasen nach Schneeschimmel?

Viele ausgereifte Rasenbestände können sich bei steigenden Temperaturen und wieder einsetzendem Wachstum im Frühjahr selbst regenerieren.

Entscheidend ist, wie stark die Grasnarbe bereits geschädigt wurde. Nach Abtrocknung können verfilzte Pflanzenreste vorsichtig gelöst werden.

Größere abgestorbene oder stark ausgedünnte Bereiche können anschließend bei geeigneten Wachstumsbedingungen durch Nachsaat geschlossen werden.

Merksatz: Erst Krankheitsdruck und Feuchtigkeit reduzieren – anschließend die Grasnarbe gezielt regenerieren.
AustroGreen Power Fachwissen: Schnee ist keine Voraussetzung

AustroGreen Power Fachwissen

Der Name Schneeschimmel kann leicht den Eindruck erwecken, dass die Krankheit nur unter einer Schneedecke auftreten kann. Das ist bei Microdochium nivale nicht der Fall.

Derselbe Erreger kann auch bei kühler und feuchter Witterung ohne Schnee aktiv werden. Dieses Krankheitsbild wird häufig als Microdochium Patch bezeichnet.

Unter Schnee wird die durch denselben Erreger verursachte Erscheinungsform dagegen häufig als Pink Snow Mold bezeichnet.

Schneeschimmel oder Typhula-Fäule – wo liegt der Unterschied?

Beide Krankheiten können nach dem Winter verfilzte, verfärbte Rasenstellen verursachen. Dennoch handelt es sich um unterschiedliche Erreger und Krankheitsbilder.

Microdochium nivale

Kann auch ohne Schnee auftreten. Typisch sind rosa, kupferfarbene oder hellbraune Flecken und teilweise weißlich-rosa Myzel.

Typhula-Fäule

Steht typischerweise stärker mit längerer Schneebedeckung in Verbindung. Charakteristisch können kleine harte Sklerotien auf befallenen Pflanzenteilen sein.

Wann sollte ein Fachmann die Rasenfläche prüfen?

Eine fachliche Prüfung ist sinnvoll, wenn sich das Schadbild nicht eindeutig zuordnen lässt, jährlich wiederkehrt, großflächig auftritt oder hochwertige Sport- und Golfanlagen betroffen sind.

Dabei sollten Grasbestand, Blattnässedauer, Temperaturverlauf, Bewässerung, Drainage, Bodenverdichtung, Rasenfilz, Schatten, Stickstoffversorgung und Pflegehistorie gemeinsam beurteilt werden.

Ist eine sichere Abgrenzung zu Typhula-Fäule, Blattflecken, Anthracnose oder anderen Krankheiten nicht möglich, kann eine mikroskopische beziehungsweise labordiagnostische Untersuchung sinnvoll sein.

Häufige Fragen

FAQ zu Schneeschimmel im Rasen

Wie erkenne ich Schneeschimmel im Rasen?

Typisch sind rundliche rosabraune bis kupferfarbene Flecken, verfilzte Grashalme und bei hoher Feuchtigkeit teilweise sichtbares weißliches bis rosafarbenes Myzel.

Welcher Erreger verursacht Schneeschimmel?

Das hier beschriebene Krankheitsbild wird durch den Pilz Microdochium nivale verursacht.

Kann Schneeschimmel auch ohne Schnee entstehen?

Ja. Ohne Schneedecke wird die Erkrankung durch denselben Erreger häufig als Microdochium Patch oder Fusarium Patch bezeichnet.

Wann tritt Schneeschimmel besonders häufig auf?

Besonders günstig sind kühle, feuchte und bedeckte Wetterperioden mit lang anhaltender Blattnässe.

Ist weißes oder rosa Myzel immer sichtbar?

Nein. Myzel kann bei hoher Luftfeuchtigkeit und nasser Grasnarbe sichtbar werden, muss aber nicht vorhanden sein und kann nach dem Abtrocknen wieder verschwinden.

Fördert zu viel Stickstoff Schneeschimmel?

Übermäßige Stickstoffgaben können üppiges und weiches Wachstum fördern und damit ungünstige Krankheitsbedingungen begünstigen. Die Versorgung sollte deshalb ausgewogen und bedarfsgerecht erfolgen.

Kann Schneeschimmel durch Mähgeräte verbreitet werden?

Infektiöses Pflanzenmaterial kann auf nassen Flächen über Mähgeräte und andere Pflegegeräte innerhalb der Fläche weiterverlagert werden.

Muss Rasen nach Schneeschimmel neu angesät werden?

Nicht zwingend. Viele Bestände regenerieren sich nach Erwärmung und Wiedereinsetzen des Wachstums. Nur vollständig abgestorbene oder stark ausgedünnte Bereiche benötigen gegebenenfalls eine Nachsaat.

Was ist der Unterschied zwischen Schneeschimmel und Typhula-Fäule?

Microdochium kann auch ohne Schnee auftreten und zeigt häufig rosa bis kupferfarbene Flecken. Typhula-Fäule steht stärker mit längerer Schneebedeckung in Verbindung und kann charakteristische Sklerotien bilden.

Können Pflanzenschutzmittel gegen Schneeschimmel eingesetzt werden?

In Österreich dürfen ausschließlich Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, deren aktuell gültige Zulassung den konkreten Einsatzbereich, die Kultur beziehungsweise Kulturgruppe und den vorgesehenen Schadorganismus abdeckt. Maßgeblich ist das Pflanzenschutzmittelregister des BAES.

Rasenkrankheit richtig einordnen

Schneeschimmel entsteht durch das Zusammenspiel von Kühle und Feuchtigkeit

Nicht jeder braune Fleck nach dem Winter ist Schneeschimmel. Besonders charakteristisch wird das Krankheitsbild durch die Kombination aus kühler und feuchter Witterung, länger anhaltender Blattnässe, rosabraunen bis kupferfarbenen Flecken, verfilzten Blättern und möglichem weißlich-rosa Myzel.

Gute Drainage, möglichst kurze Blattnässezeiten, bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, kontrollierter Rasenfilz, beseitigtes Laub und eine gute Abtrocknung der Grasnarbe bilden deshalb die Grundlage, um das Risiko wiederkehrender Microdochium-Schäden langfristig zu reduzieren.

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